Sonntag, 1. Mai 2011

Blitz-Tomatensauce für Pizza

Sonntags ist immer der perfekte Tag für Pizza, da man sich dort ausgiebig der frischen Zubereitung widmen kann. Heute war es auch wieder einmal soweit. Da ich hier ein sehr interessantes Rezept für eine schnelle und frische Pizzasauce gefunden hatte, ging es heute gleich an die Zubereitung. Für das Rezept habe ich frische Tomaten statt Dosentomaten genommen und die Zwiebeln weggelassen, das Resultat war wirklich wunderbar!



















Zutaten:

2 frische Tomaten (ca. 150 g)
1 Knoblauchzehe
1 getrocknete Tomate in Öl eingelegt
1 EL Tomatenmark
1 TL Honig
1 Stiel Basilikum
Salz
Pfeffer
Italienische Kräuter getrocknet


Zubereitung:

Die Tomaten kreuzweise einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Kurz warten und anschließend häuten. Die Stielansätze herausschneiden und die Tomaten würfeln.
Die Knoblauchzehe ebenfalls fein würfeln und die Basilikumblättchen abzupfen und grob hacken.
Die getrocknete Tomat nicht abtropfen lassen und samt ein wenig Öl etwas grob zerhacken.

Nun alle Zutaten und Gewürze in ein hohes Gefäß geben. Alles mit einem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.

Die Sauce reicht für ca. 2 runde Pizzen, kann aber auch kurz erhitzt werden und als Pastasauce verwendet werden!

Donnerstag, 28. April 2011

Nachgebacken: Buttermilch-Haferflockenbrötchen

Um meine Haferflocken verbrauchen zu können, habe ich mich gestern auf die Suche nach Haferflockenbrötchen gemacht und bin prompt auf diese hier gestoßen. Ich habe sie ein wenig abgewandelt und das Ergebnis waren wunderbare, knusprige und einfach herzustellende Brötchen mit einer tollen Krume.

















Zutaten:

Brühstück
  • 75 g Haferflocken (kernig)
  • 120 ml kochendes Wasser
  • 1/2 EL Zucker
Vorteig
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 70 ml Wasser
  • 10 g frische Hefe
Endgültiger Teig
  • Brühstück
  • Vorteig
  • 60 ml Buttermilch
  • 200 g Weizenmehl Type 550
  • 15 g weiche Butter
  • 7 g Salz
Zubereitung:

Für das Brühstück, die Haferflocken und den Zucker mit dem kochendem Wasser übergießen und zugedeckt stehen lassen.

Für den Vorteig, die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Mehl vermengen. Den Vorteig ca. 30 min abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Für den endgültigen Teig, das Brühstück, den Vorteig und die restlichen Zutaten alle ca. 5-10 min gut verkneten, so dass ein glatter Teig entsteht. Noch einmal ca. 1 Std. gehen lassen.

Anschließend den Teig in 9 Stücke a ca. 70 g teilen, rund wirken und ca. 5 Minuten ruhen lassen. Nun die Brötchen zu einem langen Strang rollen und wie bei den Kaisersemmeln schlingen.
Die Brötchen auf ein Blech setzen und 30 min gehen lassen.

Den Backofen auf 230°C vorheizen.

Die Brötchen mit etwas Wasser bestreichen und Haferflocken daraufstreuen.

Das Blech in den Backofen schieben, eine Schale mit heißem Wasser hineinstellen und die Brötchen etwa 20-25 Minuten bei leicht abfallender Temperatur backen, bis sie schön braun und knusprig sind.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Orangenplätzchen

Nach langer, langer Backabstinenz und vielen Geschäftsreisen ist Weihnachten wieder der perfekte Anlass für uns gewesen, endlich wieder einmal Brot, Brötchen und natürlich Weihnachtsplätzchen zu backen. Ganz besonders gut gefallen haben uns die Orangenplätzchen von hier , die wir zwar mangels Kuvertüre ohne Schokolade gebacken haben, wir haben allerdings auch nichts vermisst!
















Zutaten:

  • 2 unbehandelte Orangen (Schale + 50 ml Saft)
  • 2 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 50 g geschälte, gemahlene Mandeln
  • 100 g Mehl Type 405
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g Butter

Zubereitung:

Zuerst die Schale der unbehandelten Orangen abreiben und den Saft auspressen. Dies dann zusammen mit den Eigelb und dem Zucker schaumig aufschlagen. Die restlichen Zutaten miteinander vermischen und unterrühren. Den Teig nun in einen Spritzbeutel füllen und im Zickzackmuster Dreiecke auf das mit Backpapier belegte Backblech spritzen (der Teig verläuft hinterher, somit hat sich bei uns der Aufwand kaum gelohnt). Nun bei 200°C Ober-Unterhitze im Ofen ca. 8 Minuten backen bis die Ränder leicht goldbraun sind. Wer mag, kann nun noch wie im ursprünglichen Rezept angegeben 50 g Kuvertüre schmelzen und die Plätzchen damit verzieren.

Wir wünschen allen einen wunderschönen 4. Advent!

Sonntag, 1. August 2010

Nachgebacken: Brioche fettarm

Als ich dieses Rezept gelesen hatte, wollte ich das Brioche sofort nachbacken. Und es hat sich gelohnt, uns hat es absolut begeistert und auch beim Familien-Grillen ist es super angekommen, vielen Dank für das tolle Rezept!



















Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 1 Ei
  • 250 ml Milch (lauwarm)
  • 1/2 TL Salz
  • 20 g Hefe (frisch)
  • 2 EL Kondensmilch
  • 4 EL Hagelzucker

Zubereitung:

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Dann zu dem Mehl und Zucker in eine große Schüssel geben, das Ei ebenfalls hinzufügen und ca. 20 Minuten kneten. Nach und nach die Butter in kleinen Stücken hinzugeben, 5 Minuten vor Ende das Salz hinzufügen.

An einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, danach noch einmal ca. 3 Minuten kneten. Dann den Teig vorsichtig in eine gefettete Kastenform geben und noch einmal gehen lassen (Vorischt, der Teig kann auch schnell über die Form hinauswachsen, ist mir auch passiert ;-) )

Dann mit der Kondensmilch bepinseln und mit Hagelzucker bestreuen. bei 150 °C 40-45 Minuten backen.

Sonntag, 4. Juli 2010

Spaghetti ai gamberi, rucola e pomodori

Gestern bei dieser unglaublichen Hitze, fiel uns nicht sehr viel ein, was man kochen könnte ohne gleich die ganze Wohnung unter Dampf zu setzen, deshalb haben wir uns für eine schnelle und leichte Pasta entschieden, die zusätzlich auch noch wahnsinnig lecker ist.



















Zutaten für 2 Personen:

  • 250 g Spaghetti
  • 2 Knoblauchzehen
  • 160 g Garnelen
  • 60-70 g Rucola
  • 10-15 Cocktailtomaten (je nach Größe)
  • 50 ml Weißwein oder Gemüsebrühe
  • 1 El Tomatenmark
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Chili
Zubereitung:

Die Spaghetti in ausreichend Salzwasser al dente garen.
Währenddessen die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln und die Cocktailtomaten je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Rucolablätter halbieren oder dritteln.
Nun die Knoblauchwürfel in dem Olivenöl kurz andünsten und gleich die Garnelen hinzugeben und anbraten, mit Chili entweder frisch oder getrocknet würzen. Nun das Tomatenmark und die Cocktailtomaten hinzufügen und mit dem Weißwein oder der Gemüsebrühe ablöschen.
Alles nun ca. 4-5 Minuten einköcheln lassen.
Wenn die Pasta fertig ist kurz abtropfen lassen, sie darf ruhig noch etwas feucht sein, und gleich mit zu der Sauce geben. Die Rucolablätter und den Zitronensaft hinzugeben und alles gut miteinander in der Pfanne vermengen. Eventuell noch mit etwas Salz, Pfeffer oder Chili würzen - fertig!

Freitag, 25. Juni 2010

Spinatauflauf mit Lachs

Da ich ein sehr großer Fischfan bin, dachte ich, es wird auch mal Zeit hier zur Abwechslung ein sehr leckeres Fischgericht einzustellen. Das Rezept hab ich leicht abgewandelt von hier. Ich habe allerdings frische Kartoffeln verwendet und diese nicht allzu lange gekocht, so dass sie noch eine gewisse Festigkeit hatten. Um das Ganze etwas leichter zu machen, habe ich fettreduzierten Frischkäse genommen, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.























Zutaten:

500 g Lachsfilet
1 EL Zitronensaft
2 rote Zwiebeln
600 g Kartoffeln, vorgekocht
300 g Spinat
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
1 EL Mehl
300 ml Gemüsebrühe
200 g Frischkäse, fettreduziert
Salz, Pfeffer, Muskatnuss


Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen.
Zuerst werden die Kartoffeln gekocht, bis sie noch einen kleinen festeren Kern haben und ein wenig abgekühlt. Anschließend können sie geschält werden und in grobere Stücke zerteilt werden. Das Lachsfilet wird ebenfalls in etwas größere mundgerechte Stücke zerteilt. Nun die Zwiebeln in feine Streifen schneiden und die Knoblauchzehe fein würfeln. Den Spinat waschen, putzen und ca. 1/2 Minute in kochendem Wasser blanchieren. Man kann auch TK Spinat nehmen, diesen einfach in einem Sieb auftauen lassen, gut ausdrücken und so weiterverarbeiten.

Nun die Butter in einem kleinen Topf erhitzen und die Knoblauchzehe darin andünsten. Nun das Mehl mit dem Schneebesen einrühren und unter Rühren die Gemüsebrühe hinzugießen. Das Ganze dann ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann kann der Topf vom Herd genommen und der Frischkäse untergerührt werden, so dass keine Klümpchen entstehen. Die Sauce dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Nun wird der Spinat zusammen mit dem Fisch, den Zwiebeln und den Kartoffeln in einer Auflaufform verteilt. Die Sauce darübergeben und evtl. noch etwas nachwürzen. Den Auflauf nun ca. 20 - 25 Minuten im Ofen garen.

Freitag, 11. Juni 2010

Back to baking!

Nach einer ganzen Weile war ich letztes Wochenende endlich wieder zuhause und hatte die Zeit, mal wieder ein paar Brote zu backen. Das war eine wirkliche Erlösung, denn man gewöhnt sich so schnell ans selber Brot backen, dass man regelrecht süchtig danach wird. Also habe ich letzte Woche gleich nachdem ich zuhause war, meinen Sauerteig lieb darum gebeten doch wieder aktiv zu werden und da hat er sich nicht lange bitten lassen und hat mir nach 2 Tagen ein tolles Sauerteigbrot beschert. Davor allerdings habe ich mich an Alberto's pane casareccio von chefkoch.de , allerdings in einer etwas abgeänderten Form gewagt. Statt den 500 g Mehl habe ich 400 g Type 550 Weizenmehl und 100 g Semola Rimacinata di Grano Duro, also einen italienischen, sehr fein gemahlenen Hartweizengrieß genommen. Das hat einen tollen Geschmack ergeben und wir waren von dem Brot wirklich sehr begeistert.

































Zutaten:

400 g Mehl Type 550
100 g Semola Rimacinata di Grano Duro
350 ml Wasser
8-10 g frische Hefe
2 Tl Salz


Zubereitung:

Zuerst wird die Hefe im Wasser aufgelöst, zum Mehl und Hartweizengrieß gegeben und das ganze am besten in der Küchenmaschine 10 min geknetet. Nach 5 Min das Salz hinzugeben.
Anschließend muss man sich eine ganze Weile gedulden, denn der Teig muss mit einer Frischhaltefolie abgedeckt 24 Stunden bei Raumtemperatur gehen.
Am nächsten Tag dann eine Arbeitsfläche gut bemehlen und den Teig vorsichtig aus der Schüssel auf die Arbeitsfläche fallen lassen. Jetzt sollte er möglichst nicht mehr geknetet werden, sondern nur mit bemehlten Händen von den Rändern vorsichtig immer zur Mitte gefaltet bzw. gezogen werden. Wenn nötig noch etwas Mehl darauf stäuben und in eine Frischhaltefolie zu einem kleinen Päckchen einwickeln und weitere 30-40 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Anschließend aus der Frischhaltefolie nehmen und wieder auf ein sehr gut (!!!) bemehltes Küchentuch geben und wieder gut einwickeln. Wieder 2 Stunden gehen lassen und ca. eine halbe Stunde vor Ablauf der Gehzeit den Backofen bis auf 230 Grad gut vorheizen lassen.
Eine Brotform oder Bräter mit Deckel mit aufheizen, ich habe bis jetzt immer einen innen glasierten und vorher gewässerten Römertopf genommen. Wenn der Teig fertig gegangen ist, den Deckel der Form vorsichtig abheben (achtung Dampf!) und den Teig aus dem Küchentuch vorsichtig in die Form fallen lassen. Deckel wieder drauf und 20 Minuten bei geschlossenem Deckel backen. Anschließend den Deckel abheben und weitere 15 Minuten backen. Bei mir war das Brot danach noch nicht ganz fertig und ich hab es noch weitere 20 Minute auf 200 Grad drin gelassen, mein Ofen ist aber eher schwach ;-) Anschließend aus der Form nehmen und evtl noch warm genießen, das Brot hat uns wirklich begeistert, es schmeckt absolut super!!!